Die Mitgliederversammlung der Sektion Lohberg findet heuer am 4. Mai 2019 statt; Einzelheiten folgen in Kürze!


Rorate und Weihnachtsfeier der Sektion Lohberg am Donnerstag, dem 20. Dezember 2018

Der Vorstand der Sektion Lohberg lädt seine Mitglieder herzlich zur diesjährigen Weihnachtsfeier ein. Traditionell beginnt der Abend mit dem Rorate in der Pfarrkirche St. Walburga in Lohberg. Beginn des Rorate, das auch heuer wieder von der Blaskapelle mitgestaltet wird, ist um 19 Uhr. Nach der Messe treffen sich die Mitglieder im Gasthof "Zur Post" in Lohberg zum gemütlichen und besinnlichen Beisammensein.

Der Vorstand freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme .

Vortrag von Dr. Hans Aschenbrenner am Freitag, dem 16. November 2018 über die "Geschichte des Pferdes" - eine Zeitreise mit engen Verknüpfungen zu unserer Heimat

Im Rahmen seiner heimatkundlichen Vortragsreihe hatte die Sektion Lohberg am 16.11.2018 zu einem Vortrag von Dr. Hans Aschenbrenner über "Die Geschichte des Pferdes - Vom Wildpferd zu einem Freund und Helfer des Menschen" eingeladen. Und in seiner gewohnten Art und Weise faszinierte Hans Aschenbrenner seine zahlreichen Zuhörer im "Finkenhof" mit Wort und Bild und insbesondere auch mit Erzählungen über persönliche Erlebnisse.  

Nach einem Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Pferdes vom Wildpferd zum domestizierten Haustier des Menschen verdeutlichte der Referent anhand unterschiedlichster Entwicklungen den Einfluss, den die Pferde auf die Menschheitsgeschichte und -entwicklung gehabt haben: so bildeten beispielsweise Attila, Dschingis Khan und Alexander der Große mit ihren Reiterarmeen Weltreiche, die ohne Pferde nicht möglich gewesen wären. Aber auch die Eroberungszüge der beiden Weltkriege basierten zu einem Großteil auf dem Einsatz von Pferden; so war trotz aller Motorisierung der 2. Weltkrieg der größte Pferdekrieg der Geschichte.

Und die Besiedlung und die Entwicklung unserer Heimat wäre ohne Pferde kaum machbar gewesen: bei uns bewährten sich die Pferde als Packtiere bei den Säumern, als Zugtiere im Personenverkehr (anschaulich gemacht durch Bilder von der Pferdeeisenbahn Linz - Budweis), in der Industrie und in der Landwirtschaft; bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein war im Bayerischen Wald eine Waldbewirtschaftung ohne Pferd unvorstellbar.  

Zum Schluss seines Vortrags ging Hans Aschenbrenner auch auf die Besonderheiten einzelner Pferderassen ein. Den spannenden Abschluss bildete seine Schilderung, wie es Ende des 2. Weltkrieges gelang, die auf dem Gut Hostau in Tschechien von der deutschen Wehrmacht versammelten und dann verlassenenen Gestütspferde, insbesondere auch alle Lipizzaner, vor dem Hungertod und einer möglichen Schlachtung zu retten. Obwohl die Gegend zum Ende des 2. Weltkriegs schon sowjetisch besetzt war, wurde die Herde in einer spektakulären und legendär gewordenen Aktion unter der Initiative von Oberst Reed, dem Leiter des Nachrichtendienstes der amerikanischen Kavallerie, und dem Panzer-General Patton, einem Pferdeliebhaber, und entgegen den ausdrücklichen Anweisungen des amerikanischen Oberkommandos, in einer schnellen Militäraktion am 28. April 1945 geraubt, bei Rittsteig über die tschechische Grenze gebracht und insbesondere in Furth i. W. und Umgebung untergebracht und versorgt, bevor sie dann nach Wien weiter transportiert wurde.

Mit dieser eindrucksvollen Schilderung endete ein wiederum interessanter und spannender Vortrag, der bei großem geschichtsträchtigen Hintergrund auch die Bedeutung der Pferde für unsere Heimat herausstellte und sich damit wieder als ein wichtiger Beitrag der heimatkundlichen Vortragsreihe der Sektion erwies.

Die Kötztinger Zeitung berichtete hierüber in ihrer Ausgabe vom 20.11.2018.


Besichtigung der Späth Brauerei am Samstag, dem 10. November 2018 - ein Abend mit interessanten Eindrücken und geselligem Abschluss

Vorstandsmitglied und Wanderwart Reinhard Kollmer hatte die Idee und setzte sie zusammen mit dem Vereinsmitglied und Brauer Moritz Huber in die Tat um:

Am Samstag, dem 10. November konnten die interessierten Sektionsmitglieder einen "Blick hinter die Kulissen" der Späth Brauerei werfen und sich einen Eindruck über die Kunst des Bierbrauens verschaffen. Moritz Huber verstand es meisterlich, seinen Gästen fachmännisch und auf unterhaltsame Weise Schritt für Schritt die einzelnen Prozesse bis zum fertigen Osserbier zu erklären. Und die Wege treppauf und treppab durch die alten und neuen Gebäude sowie die Besichtigung der alten Lagerhallen vermittelten einen interessanten Eindruck über die 140jährige Tradition der Braukunst in Lohberg. Nach "getaner Arbeit" verbrachte man dann noch einige Stunden bei Bier, Leberkäs, Presssack, selbstgebackenem Brot, Bauernbutter und unterhaltsamen Gesprächen (siehe auch Bildergalerie)

Die Kötztinger Zeitung berichtete hierüber in ihrer Ausgabe vom 15.11.2018


Spätsommerwanderung der Sektion Lohberg am Sonntag, dem 23. September 2018 - ein faszinierendes Naturerlebnis

Die Sektion Lohberg hatte am Sonntag, dem 23. September alle Wanderfreunde zur diesjährigen Spätsommerwanderung unter Führung von Wanderwart Reinhard Kollmer eingeladen. Wie es inzwischen Tradition ist, ging es wieder in den Böhmischen Wald. Heuer hatte Reinhard Kollmer eine Wanderung durch das wildromantische, urige Tal der Widra (Vydra) ausgearbeitet.

Trotz des regnerischen Wetters hatte sich einige Wanderbegeisterte am Treffpunkt in Lohberg eingefunden. Und ihre Erwartungen wurden weit übertroffen. Insbesondere der Weg durch das Widra-Tal entlang des Flusses mit seinen reißenden Strömungen und seinen großen, rundgeschliffenen Felssteinen faszinierte. Aber auch der Rückweg über den Buchinger Hof und die Einöde Hirschenstein mit schönen historischen Böhmerwaldhäusern beeindruckte, zumal Reinhard Kollmer mit seinem historischen Kenntnissen und Schilderungen die Natureindrucke treffend zu ergänzen wusste. Und wie es üblich ist: den Abschluss bildete die Einkehr in einem urigen böhmischen Gasthaus.

Die Kötztinger Zeitung berichtete hierüber in ihrer Ausgabe vom 27.09.2018.


Konzert der Sektion Lohberg mit "MusikTräume"-Schülern am 8. Juli 2018 - ein musikalischer Nachmittag der "etwas anderen Art"

Die musikalische Sitzweil mit "g'standenen" Musikern hat in der Sektion Lohberg Tradition und so sieht es die Sektion auch als ihre Aufgabe an, diese Geschichte fort zu schreiben. Mit ihren Mitgliedern Diana und Stefan Scharnagl hat sie zudem zwei in ihren Reihen, die mit der Musikschule "MusikTräume" das Musik-Unterrichten zu ihrem Beruf gemacht haben. Am Sonntag, dem 08.07.2018 bot sich den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Garten des "Finkenhofs" ihr Können zu zeigen; die Sektion Lohberg hatte zu einem Sommerkonzert der etwas anderen Art eingeladen. Bei herrlichem Sommerwetter hatte sich der Garten im "Finkenhof" schnell gefüllt und die Nachwuchskünstler konnten ihr Können einem gut gestimmten und erwartungsvollem Publikum zeigen. Angefangen bei den Kleinen mit ihren spielerischen ersten Schritten zur Musik ging es dann Schlag auf Schlag mit verschiedenen Darbietungen und Stücken für Klavier, Sopranblockflöte, Querflöte, Klarinette und Saxophon. Ein herrliches Potpourri aus Kinderliedern, Klassikstücken, Pop- und Rocksongs und Evergreens. Den krönenden Abschluss eines stimmungsvollen Nachmittags bildete das Ensemble "SommerTräume", die von den Zuhörern erst nach einigen Zugaben "entlassen" wurden.

Die Kötztinger Zeitung berichtete hierüber in ihrer Ausgaben vom 11.07.2018


Sommerwanderung der Sektion Lohberg am 17. Juni 2018 - eine eindrucksvolle Tour durch urwaldartige Baumlandschaften

Die Sektion Lohberg hatte am 17.06.2018 zu ihrer Sommerwanderung eingeladen. Wanderführerin Maria Müller hatte sich eine landschaftliche eindrucksvolle Tour ausgesucht. Mit Start in Bayerisch Eisenstein ging es durch den Nationalpark zum "Hans Watzlik"-Hain mit seinem urwaldartigen Baumbestand und den gigantischen Fichten, Buchen und Tannen. Natürlich "vermaßen" die Wanderer auch den Umfang der "Dicken Tanne", dem stärksten Baum des Bayerischen Walds und zugleich stärkste Tanne Deutschlands. Als Überraschung konnte die Gruppe Dreharbeiten zuschauen, die als kultureller Beitrag zum 50jährigen Bestehen des Nationalparks Bayerischer Wald (in 2020) durchgeführt wurden. Nach der Stärkung im Schwellhäusl ging es zur Seebachschleife, wo 1851 eine Glasschleiferei errichtet wurde. Auch die Rückkehr nach Bayerisch Eisenstein auf dem Flusswanderweg entlang des Großen Regens hielt noch einige herrliche Eindrücke bereit. Und so konnten die Wanderer in der Schmugglerhütte in Bayerisch Eisenstein bei einer gemütlichen Einkehr auf einen stimmungsvollen und eindrucksvollen Sonntag blicken.

Die Kötztinger Zeitung berichtete hierüber in ihrer Ausgabe vom 20.06.2018